t.Basel

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WORKSHOPS

WORKSHOPS

FR 11. September um 19:00 an der Kaserne Basel
CRITICAL WHITENESS auf und hinter der Bühne - eine Einführung

Gehen wir davon aus, dass das lokale Theaterschaffen in Basel ein weiss(*) dominierter Raum ist – wie tragen wir diesem Umstand Rechnung? Im Aufgleisen und der Durchführung von Projekten? Wer leitet diese Produktionen und welche Personen werden sowohl bei der Konzeption als auch der Durch- und Aufführung zentriert? Ausgehend von diesen Gedanken nähern wir uns zentralen Fragen des kritischen weiss-Seins auf und hinter der Bühne. Die Leiterinnen dieses Workshops bieten einen Auftakt zur rassismuskritischen Selbstreflexion. Es ist unabdingbar, dass sich weisse Menschen, jetzt und insbesondere im Theaterkontext, kritisch mit ihrem weiss-Sein auseinandersetzen. Die Veranstaltenden sind Bühnenschaffende, Pädagoginnen und Aktivistinnen. Sie bringen Expertise in den Bereichen Tanz, Musik sowie Bildung mit.
Reproduktionen von Rassismen, Sexismen und weitere Diskriminierungen werden direkt in der Veranstaltung beleuchtet und aufgegriffen. Der Workshop bietet Menschen Raum, einen fortwährenden Prozess des rassismuskritischen Denkens einzuleiten und richtet sich nicht ausschliesslich an Theaterschaffende. Der Raum steht Menschen aller Geschlechter und jeder Herkunft offen. Die Inputs werden in Deutsch erfolgen und Übersetzungen sind möglich. Die Veranstalterinnen sind bedacht, einen diskriminierungsarmen Raum zu schaffen. Die Veranstaltung hat Bildungsanspruch und zentriert die kritische Selbstreflexion.

(*) weiss: Politisches und soziales Konstrukt. Mit weiss-Sein ist die dominante und privilegierte Position innerhalb des Machtverhältnisses Rassismus gemeint, die meist ungenannt bleibt.

Workshop durchgeführt von:
Dshamilja Gosteli Sekundarlehrerin und Musikerin
Pascale Altenburger
Tänzerin, Sozialanthropologin und Theaterwissenschaftlerin
Marianne Naeff
Geschäftsleiterin Stiftung Cooperaxion und Koordination Gruppe ‚Kritisches_Weiss-Sein‘ Bern

Workshop in Kollaboration mit t. Theaterschaffende Schweiz, ROXY Birsfelden, Kaserne Basel

Eintritt: Gleitpreis CHF 0.- bis 15.-
Anmeldungen an basel@tpunkt.ch

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WORKSHOPTERMIN VERSCHOBEN, Infos folgen.

How to be an Ally? - Solidarität praktizieren.

Im Workshop setzen sich die Teilnehmer*innen mit Machtstrukturen und (eigenen) Privilegien auseinander und entwickeln Strategien der gegenseitigen Unterstützung in den bisher hierarchisch geprägten Theaterstrukturen. Dazu beschäftigen sie sich mit ihren eigenen Ressourcen und wie sie diese nutzbar machen können. Wie werde ich für implizite Ausgrenzung und Diskriminierung sensibel? Wie kann ich Kolleg*innen unterstützen, die rassistisch angegangen werden? Wie kann ich Kritik äußern, ohne meine Karriere aufs Spiel zu setzen?

Ziel des Workshops ist es, Theaterschaffende durch Sensibilisierung zu verbünden und neue Formen von Gemeinschaft im Theaterbetrieb zu ermöglichen.
Der Workshop richtet sich an Theatermacher*innen, die sich für einen Wandel der Umgangsformen am Theater einsetzen wollen. Mit einem intersektionalen Ansatz, das heißt unter Berücksichtigung vieler Formen von Diskriminierung, die auch gleichzeitig erfahren werden können, werden die Positionen, aus denen gesprochen wird, reflektiert. Dabei ist die Bereitschaft, sich mit eigenen Privilegien auseinanderzusetzen, Voraussetzung für die Teilnahme.

Zur ISaT:
Die INITIATIVE FÜR SOLIDARITÄT AM THEATER gründete sich 2017 aus der Notwendigkeit heraus, fortwährenden Ungleichbehandlungen und Diskriminierungen im Theaterbereich entgegenzutreten. Die Kolleg*innen und Freund*innen wollten sich eindeutig gegen die Ansicht positionieren, bei diesen Vorfällen handele es sich immer um Einzelfälle und persönliche Betroffenheit. Sie engagieren sich seitdem dafür, die zugrundeliegenden ungleichen Strukturen sichtbar zu machen.
solidaritaet-am-theater.org

Teilnahme auf Spendenbasis, Empfehlung CHF 5.- bis 30.-
Anmeldungen an basel@tpunkt.ch
Danke ans ROXY Birsfelden