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Engagement & Medien

Corona

Beratungen und Unterstützung

Wir beraten und begleiten unsere Mitglieder rechtlich, auch für Einsprachen. Dafür stehen uns mehrere Verbandsanwält*innen zur Seite.

Unsere Geschäftsstelle ist vom 6. Juli bis zum 9. August 2020 in der Sommerpause.
Wir sind aber auch während der Sommerpause für euch da! Über unsere Infomail info@tpunkt.ch sind wir für dringende Anliegen erreichbar, ausser in der Woche vom 20. bis 27. Juli 2020.

Auch die Gerichte machen Sommerpause

Die Fristen in sozialversicherungsrechtlichen Verfahren (also z.B. Einsprachen bei Arbeitslosenversicherung, AHV, EO, IV etc.) stehen vom 15. Juli bis und mit 15. August 2020 still. Das heisst, wenn eine Frist von 30 Tagen jetzt zu laufen beginnt, zählt man die Kalendertage bis zum 14. Juli und dann zählt man ab 16. August weiter, bis 30 Tage durch sind.

Massnahmen für Kulturschaffende und für Kulturunternehmen

Erwerbsersatzentschädigung nach EO

  • Für wen: Selbstständigerwerbende Kulturschaffende
  • Eingaben derzeit möglich: Ja, verlängert bis 16. September 2020
  • Leistung: 80 % des Durchschnittseinkommens vom Vorjahr (AHV-Beitragsverfügung 2019), runtergebrochen auf Taggelder.
  • Wo sich melden: Bei den kantonalen Ausgleichskassen

News (Stand 03.07.2020):
Der Anspruch der direkt oder indirekt von Massnahmen gegen das Corona-Virus betroffenen Selbständigerwerbenden auf Corona-Erwerbsersatz wird bis zum 16. September 2020 verlängert.

Die in ihrer eigenen Firma angestellten Personen im Veranstaltungsbereich, die sich in einer Härtefallsituation befinden, können neu ebenfalls Corona-Erwerbsersatz beanspruchen. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 beschlossen. Damit trägt er dem Umstand Rechnung, dass viele Betriebe ihre Tätigkeit noch nicht oder noch nicht vollständig aufnehmen können, obwohl die Massnahmen gegen die Corona-Pandemie ganz oder teilweise aufgehoben wurden.

Links:
- www.ahv-iv.ch
- Gesuch für Wiedererwägung siehe Vorlagen
- www.ahv-iv.ch/p/6.03.d

Nothilfe Suisseculture Sociale

  • Für wen: Professionelle Kulturschaffende (natürliche Personen), Selbstständigerwerbende und Arbeitnehmende mit wechselnden Arbeitgebern
  • Eingabe möglich: ja, bis 20. Juli, dann bis 20. September 2020
  • Leistung: Unterstützung für Kulturschaffende, die aufgrund von Corona in einen finanziellen Engpass geraten sind und bei denen die Ausgaben die aktuellen Einnahmen übersteigen.
  • Wo sich melden: Bei Suisseculture Sociale
  • Achtung! Die Eingabe für Erwerbsersatz ist Bedingung um bei SCS eingeben zu können, aus formalen Gründen auch für nicht-Selbstständigerwerbende.

News (Stand 03.07.2020):
Mit dem Entscheid des Bundesrates vom 13. Mai 2020, die COVID-Verordnung Kultur um 4 Monate zu verlängern, wurde auch die Nothilfe für Kulturschaffende verlängert.
Dabei werden die sechs Monate der Gültigkeit der Verordnung nun in drei Bezugsperioden à je zwei Monaten aufgeteilt:

  • Wer ein Gesuch bis zur ursprünglichen Eingabefrist vom 20. Mai eingereicht hat, kann um eine Verlängerung von vorläufig zwei Monaten ersuchen – diese erfolgt aufgrund des bereits eingereichten Gesuches. Die Gesuchstellenden müssen also kein neues Gesuch einreichen, sondern werden von Suisseculture Sociale kontaktiert. Die Verlängerung berechnet sich aufgrund der voraussichtlichen Situation in den Monaten Juni und Juli. Eine weitere Verlängerung für die Monate August und September kann in einem dritten Schritt erfolgen.
  • Nächste Frist: 20 Juli 2020
    Gesuche, die zwischen dem 21. Mai und dem 20. Juli eingereicht werden, werden in einem ersten Schritt für die Periode Juni und Juli errechnet und können einmal für die Periode August und September verlängert werden.
  • Vorerst letzte Frist: 20. September 2020
    Gesuche, die zwischen dem 21. Juli und dem 20. September eingehen, werden für die Periode August und September errechnet und können nicht verlängert werden.

Achtung: Suisseculture Sociale weist die Kulturschaffenden erneut darauf hin, nicht zu lange mit dem Einreichen eines Gesuches zu warten. Die Bearbeitungsdauer liegt aufgrund der grossen Anzahl Gesuche bei mehreren Wochen und kann nicht im Einzelfall beschleunigt werden.

Links:
- nothilfe.suisseculturesociale.ch
- PDF Nothilfe Suisseculture Sociale

Ausfallentschädigung über die Kantone

  • Für wen: Professionelle Kulturschaffende (Selbständigerwerbende sowie von der Nothilfe unterstützte Kulturschaffende) und Kulturunternehmen (juristische Personen, z.B. Theatervereine oder Veranstalter)
  • Eingaben derzeit möglich: Ja, bis zum 20. September 2020
  • Leistung: Entschädigung bei Schliessung sowie Absage oder Verschiebung von Veranstaltungen oder Projekten. Maximal 80 % des finanziellen Schadens.
  • Wo sich melden: Beim Wohnsitz-Kanton
  • Wichtig: Die Ausfallentschädigung ist subsidiär zu allen anderen, oben erwähnten staatlichen Leistungen für die Kultur.

Links:
- PDF Covid Verordnung Kultur
- PDF Revision Covid Verordnung Kultur Erläuterungen


Kurzarbeitsentschädigung

  • Für wen: Arbeitgeber (juristische Personen, z.B. Theatervereine oder Veranstalter) u.a. mit befristet angestellten Theaterschaffenden
  • Eingaben derzeit möglich: Ja
  • Leistung: 80 % des Erwerbsausfalles
  • Wo sich melden: Der Arbeitgeber meldet Kurzarbeit für seine Arbeitnehmende bei der kantonalen Amtsstelle an, sofern die Arbeitnehmenden damit einverstanden sind.
  • Achtung: Kurzarbeit kann nicht rückwirkend beantragt werden!

News (Stand 03.07.2020):
Der Bundesrat verlängert am 1. Juli 2020 die Kurzarbeitsentschädigung um 6 Monate
. Neu gilt in der aktuellen Situation eine Höchstbezugsdauer von 18 Monate (statt 12 Monate). Die entsprechende Verordnung gilt ab Anfang September 2020 bis Ende 2021.

Links
- Arbeit Swiss: Formulare für Kurzarbeitsentschädigung
- Arbeit Swiss: Kurzarbeitsentschädigung (KAE)

Schutzkonzepte

t. hat zwei Schutzkonzepte (Vorstellungsbetrieb / Probenbetrieb - Ergänzung Kostüm) als Vorlage für die freie und Theater- und Tanzszene Schweiz entworfen. Es beschreibt, welche Massnahmen Theater / Veranstaltende zu erfüllen haben, um gemäss COVID-19-Verordnung 2 ihren Vorstellungs- sowie Probenbetrieb wiederaufnehmen zu können.

Schutzkonzepte von t. (Stand 03.07.2020):
- Schutzkonzept für den Vorstellungsbetrieb PDF
- Schutzkonzept für den Vorstellungsbetrieb Word
- Schutzkonzept für den Probenbetrieb PDF
- Schutzkonzept für den Probenbetrieb Word
- Schutzkonzept Kostüm (PDF)
- Schutzkonzept Kostüm (Word)

Das Ziel der Massnahmen ist es, die Mitarbeitenden des Betriebes, das Publikum und die Mitglieder der künstlerischen Teams vor einer Ansteckung durch das neue Coronavirus zu schützen. Zudem gilt es, besonders gefährdete Personen bestmöglich zu schützen.

Hauptverantwortlich für die Umsetzung der Schutzkonzepte sind die Betriebe, Einrichtungen, Schulen oder Veranstalter selbst. Weder Bund noch Kantone genehmigen sie. Die Aufsicht über die Umsetzung der Schutzkonzepte sowie sporadische Kontrollen obliegen den Kantonen.


News (Stand 03.07.2020):
Der Bundesrat hat die Vorgaben für Schutzkonzepte per 22. Juni 2020 vereinfacht und für die verschiedenen Lebensbereiche vereinheitlicht.
Nach wie vor ist es wichtig, Abstand zu halten, die Hände regelmässig gründlich zu waschen, wenn nötig Masken zu tragen und Trennwände anzubringen, um eine erneute Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern.

Für alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betriebe, einschliesslich obligatorische Schulen und nachobligatorische Bildungseinrichtungen, sowie für Veranstaltungen braucht es weiterhin ein Schutzkonzept. Private Veranstaltungen sowie öffentlich nicht zugängliche Betriebe benötigen keine Schutzkonzepte.

Für alle Branchen gelten dieselben Vorgaben für Schutzkonzepte. Diese Vorgaben sind durch die Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19 Epidemie (Art. 4 und Anhang) geregelt. Verbindliche Rahmen- und Musterschutzkonzepte gibt es nicht mehr, Branchen und Verbände können diese jedoch als Hilfestellung zur Verfügung stellen. Die Betreiber resp. Veranstalter sind weiterhin verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen.

In allen Situationen: Personen mit Krankheitssymptomen sollen zu Hause bleiben und sich testen lassen.

Folgende Vorgaben gelten:

  1. Das Schutzkonzept muss Massnahmen zur Hygiene (z. B. Möglichkeit zum Händewaschen oder Händedesinfektion, regelmässige Reinigung von Oberflächen) und zur Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern vorsehen.
  2. Falls der Abstand nicht eingehalten werden kann, müssen geeignete Schutzmassnahmen, wie das Tragen einer Hygienemaske oder Trennwände, umgesetzt werden.
  3. Falls sowohl der Abstand wie auch die Schutzmassnahmen nicht eingehalten werden können, müssen die Betreiber resp. Veranstalter Kontaktdaten der anwesenden Personen aufnehmen. Wird eine Person positiv auf das neue Coronavirus getestet, ist dadurch sichergestellt, dass sämtliche engen Kontakte dieser Person rückverfolgt werden können (Contact Tracing). Dabei müssen Betreiber resp. Veranstalter folgendes einhalten:
    - Information der anwesenden Personen zur Erhebung und Verwendungszweck der Kontaktdaten
    - Auf Anfrage: Weiterleitung der Kontaktdaten an die kantonalen Behörden
    - Aufbewahrung der Kontaktdaten während 14 Tagen und anschliessende Vernichtung der Daten
  4. Im Schutzkonzept wird eine Person bezeichnet, die für die Umsetzung des Konzepts verantwortlich ist und den Kontakt zu den kantonalen Behörden pflegt.

Die Vorgaben für Schutzkonzepte können sich je nach Situation ändern.

Links:
- BAG - Schutzkonzepte
- Bundesrat - Vorgaben für Schutzkonzepte


Seit dem 25. Juni ist die swisscovid-App downloadbar. Der Bundesrat empfiehlt diese App herunterzuladen und sich und andere so zu schützen.

Mehr Informationen findet ihr hier:
- BAG - Neues Coronavirus: SwissCovid App und Contact Tracing

Initiativen

Taskforce Culture

Mitte März gründete t. Theaterschaffende Schweiz gemeinsam mit Partnerverbänden die Taskforce Culture. Die t.Präsidentin hat Einsitz in der Taskforce und arbeitet intensiv mit. Die Taskforce Culture hat politische Vorstösse lanciert und steht in direktem Kontakt mit den Behörden.

www.taskforceculture.ch


Kampagne: «Kultur ist mein Beruf»

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Krise haben 14 Kulturverbände aus der ganzen Schweiz eine Sensibilisierungskampagne ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Bedeutung und Vielfalt der Kulturbranche hervorzuheben und die grosse Zahl professioneller Kulturschaffender in der Schweiz sichtbar zu machen. Die Kampagne soll auch die Diskussion darüber anregen, wie die Kulturszene nachhaltig stabilisiert und die Arbeitsbedingungen grundlegend verbessert werden können.

  • «Kulturschaffende sind professionelle Berufstätige, mit hochwertigen Ausbildungen, vertieftem Fachwissen und oft langjähriger Berufserfahrung.»
  • «Kulturschaffende sind solidarisch: wir haben uns zusammengeschlossen, um gemeinsam für unsere Branche und ihr wirtschaftliches Überleben zu kämpfen.»
  • «Kulturschaffende sind viele und sie sind in unterschiedlichsten Bereichen tätig. Wir alle gestalten die vielfältige Schweizer Kulturlandschaft aktiv mit und stellen uns damit in den Dienst der gesamten Gesellschaft.»
  • «Die aktuelle Krise trifft uns hart und gefährdet unsere berufliche Existenz!»

Professionelle Kulturschaffende können sich auf der Webseite www.cultureismyjob.ch registrieren.

Gagenausfälle

Weiterhin ist wichtig, dass ihr eure Gagenausfälle gut dokumentiert.

Die Daten sind sehr wichtig, um den Behörden, den Medien und der Öffentlichkeit konkret aufzuzeigen, wie unsere Mitglieder betroffen sind. Die Daten werden vertraulich behandelt und nur in Form anonymisierter Statistiken veröffentlicht.

www.sonart.swiss/de/corona



Kampagne #realcoronahelp

Eine Social Media Kampagne von SONART. Unter dem Hashtag #realcoronahelp berichten selbstständig erwerbende Kulturschaffende von ihren Erfahrungen mit dem Corona-Erwerbsersatz. Das aktuelle System deckt die vielfältigen Arbeitsrealitäten der Kulturschaffenden nicht entsprechend ab. Durch die Kampagne sollen Medien und Politiker*innen für dieses Missverhältnis sensibilisiert werden.

Zum Video der Kampagne

Vorlagen

Arbeitsrealitäten Freischaffende

Viele Behörden kennen die Arbeitsrealitäten von uns Kulturschaffenden nicht. t. hat daher eine Übersicht «Freischaffende im Theater» erstellt, die wir dem BAK, dem SECO sowie der Konferenz der Kantone zugestellt haben.

Übersicht «Freischaffende im Theater» für Behörden


Wiedererwägungsgesuch Erwerbsersatz

Das BSV hat die Berechnungsgrundlage bei der Erwerbsersatzentschädigung angepasst. Neue Referenz ist nicht das geschätzte («hinterlegte») Einkommen, sondern das letzte definitive Einkommen. Selbständige Theaterschaffende, die aufgrund des geschätzten Einkommens eine Erwerbsersatzentschädigung bekommen haben, können nun bei der Ausgleichskasse einen Antrag stellen, damit das letzte definitive Einkommen als Grundlage genommen wird. Dies löst nicht alle Probleme im Zusammenhang mit der Berechnungsgrundlage, aber immerhin können dadurch doch in vielen Fällen höhere Erwerbsersatzentschädigungen ausbezahlt werden.

Meldet euch bei der Ausgleichskasse, falls ihr meint, dass ihr aufgrund der neuen Weisung des BSV höhere Beträge erhalten solltet! Auch wenn ihr bereits eine Verfügung bekommen habt. Wir unterstützen euch beim Wiedererwägungsgesuch.

Vorlage Wiedererwägungsgesuch


Absagen von Veranstaltungen (Stand März 2020)

Bekomme ich meine Gage trotzdem? Bin ich verpflichtet, meinen Auftritt nachzuholen? Diese Fragen stellen sich dieser Tage viele Künstler*innen, die mit Absagen ihrer Auftritte konfrontiert sind. Aber auch die Veranstaltenden sind verunsichert: Muss ich den Anlass absagen? Was passiert, wenn ich das Publikum nicht lückenlos kontrollieren kann? Muss ich Gagen zahlen, auch wenn ich keine Einnahmen habe?

Leider ist die Sache rechtlich nicht eindeutig. Das fängt damit an, dass nicht klar ist, unter welchen Vertragstyp Engagement- und Auftrittsverträge fallen. Sodann ist nicht restlos geklärt, welche rechtlichen Folgen eine solche Pandemie-Situation auf die gegenseitigen vertraglichen Rechte und Pflichten hat.

Dennoch haben wir versucht, auf einem Merkblatt die wichtigsten Informationen zu rechtlichen Situationen bei abgesagten Veranstaltungen für euch zusammenzufassen.

Merkblatt zu Absagen von Veranstaltungen

Politische Vorstösse

Vernehmlassung zum COVID-19-Gesetz (Stand 03.07.2020):

Aktuell findet die Vernehmlassung zum Covid-19-Gesetz statt. Dabei geht es darum, die Notverordnungen des Bundesrates (u.a. die Covid-Verordnung Kultur) in ein dringliches Bundesgesetz zu überführen. t. nimmt daran teil und erhebt hierzu den Finanzbedarf in der Sparte Theater.

News 10. Juli:
In einem ausserordentlichen Effort hat die verbandsübergreifende Taskforce Culture eine Stellungnahme für den schweizerischen Kultursektor erarbeitet und der Bundeskanzlei eingereicht. 84 Kulturverbände und Stiftungen haben unterzeichnet. Damit gelingt der stark gebeutelten Schweizer Kulturbranche in der kurzen Vernehmlassungsfrist von 3 Wochen ein einstimmiges, starkes Zeichen.

Zur Medienmitteilung vom 10. Juli 2020
Zur gesamten Stellungnahme vom 10. Juli 2020 zum dringlichen Covid-19-Gesetz


Motion 1: Erwerbsersatz für direkt und indirekt betroffene Selbstständigerwerbende weiterführen (Stand 01.07.2020)


www.parlament.ch/de

Der Bundesrat wird beauftragt, die COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall dahingehend anzupassen, dass direkt und indirekt betroffene Selbstständigerwerbende über den 16. Mai 2020 hinaus (und bis spätestens 16. September 2020) anspruchsberechtigt bleiben, wenn sie nachweislich aufgrund der ausserordentlichen Situation einen Erwerbsausfall erleiden.

News 1. Juli: Die Motion wurde vom Bundesrat angenommen.
Der Anspruch der direkt oder indirekt von Massnahmen gegen das Corona-Virus betroffenen Selbständigerwerbenden auf Corona-Erwerbsersatz wird bis zum 16. September verlängert. Die in ihrer eigenen Firma angestellten Personen im Veranstaltungsbereich, die sich in einer Härtefallsituation befinden, können neu ebenfalls Corona-Erwerbsersatz beanspruchen. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 beschlossen. Damit trägt er dem Umstand Rechnung, dass viele Betriebe ihre Tätigkeit noch nicht oder noch nicht vollständig aufnehmen können, obwohl die Massnahmen gegen die Corona-Pandemie ganz oder teilweise aufgehoben wurden.


Motion 2: Kurzarbeitsentschädigung auch wieder für Mitarbeitende in arbeitgeberähnlicher Stellung (Stand 01.07.2020)

Der Bundesrat wird beauftragt, auf die Änderung der COVID-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung vom 20. Mai zu verzichten.

www.parlament.ch/de