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Kulturpolitik

Aktuelles

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Coronavirus: Aktuelle Informationen von t.

2. Juni

In der Schweiz darf der Kulturbetrieb ab dem 6. Juni wieder starten. Der Tagesanzeiger berichtete am 28. Mai zu den neusten Lockerungen und Massnahmen:Teilöffnung der Kulturinstitutionen - Vollkontakt und Contact-Tracing

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29. Mai

t. hat eine Schutzkonzept-Vorlage für den Vorstellungsbetrieb im freien Theater erarbeitet. Hier ist sie downloadbar. Ausserdem wurde das Schutzkonzept für den Probenbetrieb aufdatiert.

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28. Mai

Stellungnahme zu den Beschlüssen des Bundesrates

t. Theaterschaffende Schweiz begrüsst grundsätzlich die Lockerung des Veranstaltungsverbotes, denn viele Theaterschaffenden und Kulturbetriebe freuen sich, ihr Publikum endlich wieder zu begrüssen. Es braucht gleichzeitig unbedingt eine Weiterführung der flankierenden Unterstützungsmassnahmen! In diesem Zusammenhang muss die angekündigte Aufhebung der Kurzarbeitsentschädigung für Betriebsinhabende, und das betrifft sehr viele Kulturschaffende, als «Ausrutscher» gesehen werden, der hoffentlich demnächst korrigiert wird.

Besonders positiv wertet t. Theaterschaffende Schweiz, dass der Bundesrat die Abstandsregeln in gewissem Sinne relativiert und das Contact-Tracing in den Mittelpunkt gestellt hat. t. Theaterschaffende Schweiz wird dies in seinen Schutzkonzepten berücksichtigen. Für Theater ist ein Abstand von 2m sowohl in den Proben als auch in den Vorstellungen eine sehr problematische Auflage. Dagegen werden Theaterbetriebe die Nachverfolgung der Personenkontakte gut sicherstellen können.

Medienmitteilung vom 28. Mai 2020

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25. Mai

Letzten Mittwoch gab der Bundesrat den schrittweisen Ausstieg aus den Covid-Massnahmen bekannt und hat den Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung für «Mitarbeitende mit arbeitgeberähnlicher Stellung» aufgehoben. Dieser Entscheid ist für viele von unseren Mitgliedern schwerwiegend: Agent*innen oder Veranstaltende mit ihrer GmbH, Theatergruppen mit ihren Vereinen, aber auch Techniker*innen, die eine juristische Person führen, sind betroffen.

Das abrupte Ende dieser Massnahme, ohne rechtzeitige Ankündigung, ist für viele Kulturunternehmer*innen eine Katastrophe! Dies gilt umso mehr, als dass ja allen bewusst ist, dass der Kulturbetrieb am 1. Juni nicht einfach wieder aufgenommen werden kann. Wir werden intervenieren!

https://www.admin.ch/gov/de/st...

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20. Mai

Gestern hat t. zum zweiten Mal eine Live-Fragestunde via Zoom abgehalten. Viele dringende Fragen unserer Mitglieder konnten vom Team beantwortet werden. Die Aufzeichnung der Fragestunde könnt ihr unter folgendem Link nachschauen:

https://us02web.zoom.us/rec/pl...

Bitte beachtet: Die Fragestunde ist ohne Gewähr, der Kenntnisstand ist der 19. Mai.

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18. Mai

Im Austausch mit Reso – Tanznetzwerk Schweiz hat t. Theaterschaffende Schweiz eine Vorlage für ein Schutzkonzept für den Probenbetrieb entworfen.

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13. Mai

Der Bundesrat hat zu Beginn der Coronakrise verschiedene Massnahmen beschlossen, um den Kulturbereich zu unterstützen. Diese Massnahmen waren vorerst bis zum 20. Mai 2020 gültig. Heute hat der Bundesrat darüber informiert, dass die Massnahmen bis zum 20. September 2020 verlängert werden. Wir begrüssen diesen Entscheid, der gleichermassen für die freie Theaterszene als auch allgemein für die Kulturszene wichtig ist.

Weitere Informationen

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11. Mai

Kampagne #realcoronahelp

SONART hat Anfang Woche eine Social Media Kampagne lanciert. Unter dem Hashtag #realcoronahelp können selbstständig erwerbende Kulturschaffende von ihren Erfahrungen mit dem Corona-Erwerbsersatz berichten. Das aktuelle System deckt die vielfältigen Arbeitsrealitäten der Kulturschaffenden nicht entsprechend ab. Durch die Kampagne sollen Medien und Politiker*innen für dieses Missverhältnis sensibilisiert werden.

Zum Video der Kampagne

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1. Mai

Offener Brief an den Bundesrat: Regionale IGs Kultur fordern rasche Terminklärung
Für die Kulturszene ist die aktuelle Unsicherheit in der Corona-Krise existenzbedrohend. Die regionalen Interessengemeinschaften der Kultur - IG Kultur Ost, IG Kultur Luzern, Kulturlobby Winterthur, Kulturstadt Jetzt Basel, Pro Kultur Kanton Zürich, Pro Kultur Olten, Verband Kultur Baselland - haben sich am 1. Mai 2020 gemeinsam in einem offenen Brief an den Bundesrat gewandt. In diesem drängen sie auf eine rasche Klärung der Termine auch für mittlere und kleine Veranstaltungen. Und warnen vor den mittel- und langfristigen Folgen der Krise für den Kulturbetrieb.

Zum offenen Brief an den Bundesrat

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30. April

In einer Medienmitteilung haben wir Stellung zu den Beschlüssen des Bundesrates vom 29. April 2020 bezogen: Medienmitteilung vom 30. April 2020.

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21. April

Übersicht «Freischaffende im Theater» für Behörden
Viele Behörden kennen die Arbeitsrealitäten von uns Kulturschaffenden nicht. t. hat daher eine Übersicht «Freischaffende im Theater» erstellt, die wir dem BAK, dem SECO sowie der Konferenz der Kantone zugestellt haben. Dies gemeinsam mit den Empfehlungen der Taskforce «Corona Massnahmen Kultur».

Die Übersicht soll den Behörden beispielsweise erklären, wieviel Arbeit hinter einem Auftritt steckt und das deshalb ein Taggeld (Erwerbsersatz) für einen ausgefallenen Gig keine adäquate Entschädigung ist. Das Merkblatt «Freischaffende im Theater» existiert in drei Sprachen und kann einem Gesuch um Erwerbsersatz oder Ausfallentschädigung bei Bedarf beigelegt werden.

Übersicht «Freischaffende im Theater» für Behörden

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12. April

Ausschreibung Pro Helvetia: «Close Distance statt Cultural distancing»
In Reaktion auf die Covid-19-Pandemie lanciert die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia eine Ausschreibung für neue Formate, die Kunstproduktion und -rezeption trotz eingeschränkter Bewegungs- und Versammlungsfreiheit ermöglichen. Alle Infos dazu unter diesem Link.

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9. April

Gestern hat t. eine Live-Fragestunde via Zoom abgehalten. Viele dringende Fragen unserer MItglieder konnten vom Team beantwortet werden. Die Aufzeichnung der Fragestunde könnt ihr unter folgendem Link nachschauen:

https://zoom.us/rec/play/7sF5d...

Bitte beachtet: Die Fragestunde ist ohne Gewähr, der Kenntnissstand ist der 8. April.

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8. April

Swiss Foundations empfiehlt allen Stiftungen die Unterstützungsbeiträge auch bei abgesagten oder verschobenen Veranstaltungen auszuzahlen: https://www.swissfoundations.ch/…/empfehlung-stiftungsenga…/.
Der Verband der Schweizer Förderstiftungen ermutigt alle Schweizer Förderstiftungen, in der aktuellen Notsituation unbürokratisch, rasch und flexibel auf die Bedürfnisse der Kulturunternehmen und Kulturschaffenden zu reagieren. Wir begrüssen das sehr und sagen t.anke!

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6. April

Nothilfe Kulturschaffende
Ab sofort können Nothilfe-Gesuche bei Suisseculture Sociale eingereicht werden: nothilfe.suisseculturesociale.ch

Wichtig: Ein Nothilfe-Gesuch kann erst gestellt werden, wenn bereits ein Erwerbsersatz-Gesuch gestellt worden ist. Ausserdem nimmt Suisseculture Sociale Gesuche nur bis zum 21. Mai an. Weitere Informationen finden sich in dieser Medienmitteilung von Suisseculture.

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26. März

Ausfälle wegen Corona: Was ihr bereits anmelden könnt – und was noch nicht
Es ist gar nicht so einfach, die Übersicht über all die angekündigten Massnahmen im Kulturbereich zu haben. Was könnt oder müsst ihr wann und wo beantragen, um eure Ausfälle zu decken? Klar ist: Diese neuen Massnahmen sind erst wenige Tage alt und führen daher zu vielen praktischen Anwendungsfragen bei allen Beteiligten. Aber die grösste Unklarheit besteht derzeit betreffend «Ausfallentschädigung» (Art. 8 ff. COVID-Verordnung Kultur). Die Mittel für diese Massnahme werden zur Hälfte vom Bund gespiesen, die andere Hälfte der finanziellen Mittel müssen die Kantone selber bereitstellen. Ausserdem sind sie für die Umsetzung zuständig. Deshalb dürfte man bisher noch nirgends Formulare oder Informationen zur Ausfallentschädigung finden. Es ist unklar, wann die Kantone soweit sind. Derzeit arbeiten verschiedene Kantonsvertreter gemeinsam mit dem BAK an Empfehlungen für eine schweizweit einheitliche Handhabung der Ausfallentschädigung. Wir hoffen, euch bald mehr davon berichten zu können und wir hoffen natürlich, dass die Ausfallentschädigung nicht in einem föderalistischen Chaos untergeht.

Was ihr aber bereits anmelden könnt und solltet sind folgende Ansprüche betreffend Erwerbsausfall (das betrifft Lohn oder Honorar, aber keine weitergehenden Schäden):

  • Selbstständigerwerbende Kulturschaffende (abgesagte Anlässe) > Corona Erwerbsersatzentschädigung. Entschädigung 80%. // Meldung bei den kantonalen Behörden der Arbeitslosenversicherung, siehe Adressen unter www.arbeit.swiss.
  • befristet oder unbefristete Arbeitsverhältnissen (zB. abgesagte Proben, Produktionen mit Arbeitnehmenden) > Kurzarbeit beantragen. So rasch wie möglich. Durch die Arbeitgeberin, sofern Arbeitnehmende einverstanden. Entschädigung: 80% // Meldung bei den kantonalen Behörden
  • Bei Arbeitslosigkeit > RAV
  • Soforthilfe in finanzieller Not (nur für natürliche Personen) > Gesuch an Suisseculture Sociale (nächstens möglich)

Beitrag zum Thema auf Radio SRF 2

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23. März

Entschädigung für Erwerbsausfällen von Selbständigerwerbenden
Selbständig Erwerbende, die wegen behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus Erwerbsausfälle erleiden, werden entschädigt, sofern nicht bereits eine andere Entschädigung oder Versicherungsleistung besteht. Formulare und Infos findest du dazu auf der Webseite der Ausgleichskasse (AK) deines Kantons (https://www.ahv-iv.ch/de/Kontakte/Kantonale-Ausgleichskassen). Teilweise funktionieren die Links noch nicht oder nicht immer. Es wird wohl einige Tage oder Wochen dauern, bis sich alles eingespielt hat.

Diese Entschädigung gilt auch für Künstlerinnen und Künstler, die einen Erwerbsunterbruch erleiden, weil ihre Engagements wegen der Massnahmen gegen das Coronavirus annulliert werden oder weil sie einen eigenen Anlass absagen müssen.

Die Entschädigungen werden in Anlehnung an die Erwerbsersatzordnung geregelt und als Taggeld ausgerichtet. Dieses entspricht 80 Prozent des Einkommens und beträgt höchstens 196 Franken pro Tag. Die Anzahl Taggelder für Selbstständige in Quarantäne oder mit Betreuungsaufgaben ist auf 10, respektive 30 befristet. Die Prüfung des Anspruches und die Auszahlung der Leistung wird von den AHV-Ausgleichskassen vorgenommen.

Sollten wir merken, dass seitens Behörden grundsätzliche Missverständnisse bezüglich der Arbeitsrealität unserer Mitglieder bestehen oder unrealistische Anforderungen gestellt werden (zB. an Belege), so werden wir entsprechend intervenieren. Wir nehmen deinen Erfahrungsbericht gern per Mail entgegen: info@tpunkt.ch.

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20. März

Der Kultur- und Veranstaltungssektor bedankt sich beim Bundesrat für die getroffenen Notfallmassnahmen zur Rettung der Branche. Hier geht es zur Medienmitteilung von Suisseculture.

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19. März

Die derzeitigen Bestimmungen des Bundesrates verunmöglichen Mitgliederversammlungen von Vereinen. Dieses Merkblatt von der Fachstelle für Vereine Vitamin B bietet Tipps für verschiedene Szenarien, von der Versammlungsabsage bis zur Online-Durchführung: Merkblatt Vereinsversammlungen

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17. März

Schweizer Künstlerbörse 2020 ist abgesagt
Wir haben in den letzten Wochen alles darangesetzt, dass die Schweizer Künstlerbörse 2020 wie geplant im April 2020 im KKThun durchgeführt werden kann. Nachdem der Bundesrat am 13. März entschieden hat, Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen bis Ende April 2020 zu verbieten, sind wir – mit grossem Bedauern, aber auch mit Verständnis für die behördlichen Interventionen – gezwungen, die 61. Schweizer Künstlerbörse abzusagen.

Die Schweizer Künstlerbörse ist eine wichtige Vermittlungsplattform in der freien Szene. Deshalb haben wir ein alternatives Angebot entwickelt, um Künstler*innen und Veranstalter*innen statt physisch und vor Ort nun auf analoge und digitale Weise zusammenzubringen. Mehr Informationen zu diesem Angebot und zu den Modalitäten der Absage findet ihr untenstehend.

Alternatives Angebot / Modalitäten Absage

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13. März

Coronavirus: t. Theaterschaffende Schweiz informiert am Dienstag, 17. März über die Durchführung der 61. Schweizer Künstlerbörse vom 16. bis 19. April 2020.

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Merkblatt zu Veranstaltungsabsagen
Bekomme ich meine Gage trotzdem? Bin ich verpflichtet, meinen Auftritt nachzuholen? Diese bangen Fragen stellen sich dieser Tage viele Künstler*innen, die mit Absagen ihrer Auftritte konfrontiert sind. Aber auch die Veranstaltenden sind verunsichert: Muss ich den Anlass absagen? Was passiert, wenn ich das Publikum nicht lückenlos kontrollieren kann? Muss ich Gagen zahlen, auch wenn ich keine Einnahmen habe?

Leider ist die Sache rechtlich nicht eindeutig. Das fängt damit an, dass nicht klar ist, unter welchen Vertragstyp Engagement- und Auftrittsverträge fallen. Sodann ist nicht restlos geklärt, welche rechtlichen Folgen eine solche Pandemie-Situation auf die gegenseitigen vertraglichen Rechte und Pflichten hat.

Dennoch haben wir versucht, auf diesem Merkblatt die wichtigsten Informationen zu rechtlichen Situationen bei abgesagten Veranstaltungen für euch zusammenzufassen.

Wir sammeln ausserdem alle Anfragen und versuchen sie, in typische Fallgruppen zu bündeln und rechtlich beurteilen zu lassen.

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12. März

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat eine Arbeitsgruppe zusammengestellt. Diese dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) unterstellte Gruppe soll die durch das Virus verursachten wirtschaftlichen Konsequenzen im Kulturbereich verfolgen und Massnahmen zur deren Linderung prüfen. Dafür wurde das BAK und Pro Helvetia in die Gruppe berufen. Die beiden Institutionen empfingen heute t. Theaterschaffende Schweiz und neun weitere Verbände zu einer Anhörung.

Die Verbände haben daraufhin eine gemeinsame Medienmitteilung verfasst, die man hier nachlesen kann.

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9. März

t. Theaterschaffende Schweiz und der Berufsverband SONART – Musikschaffende Schweiz haben vor kurzem auf die Auswirkungen von abgesagten Veranstaltungen hingewiesen. In der Zwischenzeit hat SONART ein Online-Formular erstellt, welches wir freundlicherweise mitbenutzen dürfen. Wir danken unseren Kolleg*innen von SONART herzlich! Im Formular können abgesagte Theateraufführungen und Gagenausfälle eintragen.
https://www.sonart.swiss/de/co...

Die Daten sind sehr wichtig, um den Behörden, den Medien und der Öffentlichkeit konkret aufzuzeigen, wie unsere Mitglieder betroffen sind. Die Daten werden vertraulich behandelt und nur in Form anonymisierter Statistiken veröffentlicht.

Bei Rückfragen meldet euch bitte bei uns: info@tpunkt.ch


Anhörung am 12. März

Ausserdem möchten wir euch darüber informieren, dass das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) eine Arbeitsgruppe zusammengestellt hat. Diese dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) unterstellte Gruppe soll die durch das Virus verursachten wirtschaftlichen Konsequenzen im Kulturbereich verfolgen und Massnahmen zur deren Linderung prüfen. t. Theaterschaffende Schweiz und neun weitere Verbände wurden zu einer Anhörung am 12. März 2020 eingeladen.

Mehr Infos dazu unter diesem Link.

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6. März 2020

t. möchte über folgende Punkte informieren:

Schweizer Künstlerbörse

Das Verbot von Grossveranstaltungen gilt zurzeit bis zum 15. März 2020. Wir setzen alles daran, dass die Schweizer Künstlerbörse Mitte April 2020 stattfindet. Wir beobachten die aktuelle Entwicklung und informieren zu gegebenem Zeitpunkt euch Mitglieder und unsere Partner*innen.

Absage von Veranstaltungen

Wir klären derzeit die rechtlichen Konsequenzen ab, die sich für unsere Mitglieder durch die Veranstaltungsausfälle aufgrund der Corona-Massnahmen ergeben. Juristisch ist das entgegen ersten Annahmen komplexer als erwartet. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Kompensationszahlungen

Wir setzen uns für Kompensationszahlungen ein und weisen auf die laufende Petition hin: https://tinyurl.com/uc8dhkq

Weitere Informationen

  • Bundesamt für Gesundheit BAG und Kantone (teilweise mit Hotline für Veranstaltende)
  • Stellungnahme (Link) von t. Theaterschaffende Schweiz vom 05.03.2020.

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5. März 2020

Stellungnahme zu den Auswirkungen von Veranstaltungsausfällen auf die professionelle freie Theaterszene Schweiz


Der Berufsverband t. Theaterschaffende Schweiz hat heute eine Stellungnahme zu den Auswirkungen von Veranstaltungsausfällen auf die professionelle freie Theaterszene Schweiz veröffentlicht.

Die von Bund und Kanton getroffenen Massnahmen bedeuten für viele Akteurinnen und Akteure der freien Theaterszene einen grossen ökonomischen Einschnitt. Zahlreiche bis zum 15. März geplanten Veranstaltungen werden nicht stattfinden können. Mehren sich die Virusansteckungen, ist davon auszugehen, dass das Verbot verlängert und/oder strengere Restriktionen eingeführt werden.

Gerade in der freien Szene sind die Budgets und finanziellen Mittel von Veranstaltenden und Produzierenden knapp bemessen. Veranstaltungsausfälle – auch nur für zwei Wochen – fallen bereits stark ins Gewicht. Für auftretende Künstlerinnen und Künstler sind Gagenausfälle folgenschwer. Sie sind oftmals freischaffend tätig, besitzen meistens wenig finanziellen Spielraum und haben diese Einnahmen fest budgetiert. Abgesagte Veranstaltungen bedeuten auch für die Personen abseits des Rampenlichts, die für Technik, Bühnenbild oder Kostümbild verantwortlich sind, grosse Einbussen. Zu finanziellen Schaden kommen überdies die vermittelnden Agenturen. Insgesamt ist festzuhalten, dass sich die Veranstaltungsausfälle für alle Bereiche und Berufe der professionellen freien Szene negativ auswirken und Existenzen bedrohen.

Offenbar ist die aktuelle Situation auch in juristischer Hinsicht eine besondere Herausforderung. Wir klären derzeit in Zusammenarbeit mit Suisseculture und anderen Kulturverbänden die rechtlichen Konsequenzen ab, die sich für unsere Mitglieder durch die Veranstaltungsausfälle aufgrund der Corona-Massnahmen ergeben.

Die Landesregierung hat sich zu einem radikalen Schritt bei der Bekämpfung des Coronavirus entschieden. Damit hat sie Verantwortungsbewusstsein gezeigt. Für den Berufsverband t. Theaterschaffende Schweiz und den von ihm vertretenen 1750 Mitgliedern ist es jedoch wichtig, dass der Bundesrat auch Verantwortung bei der Abmilderung und Kompensation des finanziellen Schadens übernimmt und dabei die freien Theaterschaffenden und alle weiteren Akteurinnen und Akteure der Szene berücksichtigt.

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