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News

1. Juli 2019

Europäischer Dachverband EAIPA // Buchpublikation «Res publica Europa»

2018 wurde der europäische Dachverband EAIPA (European Association of Performing Arts) in München gegründet. t. ist als Gründungsmitglied und mit einer Vertretung im Vorstand an den Aktivitäten von EAIPA beteiligt.

Nach dem Rechercheprojekt «Performing Arts in Europe – Eight European Performing Arts Structures at a Glance» engagiert sich der Dachverband nun für eine gesamteuropäische vergleichende Studie zu den Arbeits- und Lebensbedingungen der Freien Theaterschaffenden. Längerfristiges Ziel des Dachverbandes ist es, diese Arbeitsbedingungen im gesamteuropäischen Kontext zu verbessern. Konkret kann dies zum Beispiel heissen, gegen den finanziellen Abbau im Kulturbereich – teilweise besonders prekär in Ländern mit rechten Regierungen anzugehen -, oder auch die vielfältigen bürokratischen Hürden für grenzübergreifende künstlerische Arbeit zu senken.

Im Rahmen der internationalen Vernetzungsaktivitäten von t. machen wir unsere Mitglieder ausserdem gerne auf das Erscheinen der Publikation «Res publica Europa – Networking the performing arts in a future Europe» (Hrsg.: C. Balme und A. Tangerding, Verlag: Theater der Zeit) aufmerksam. Diese Publikation erschien als Dokumentation des IETM-Treffens vom vergangengen Jahr in München. Auch beim IETM (International Network for Contemporary Performing Arts) ist t. Mitglied.

Klappentext zur Publikation:
«Quo vadis Europa? Wohin die freie Szene? Welche Tragkraft haben in einem von Euroskepsis geprägten Klima die unabhängigen darstellenden Künste, deren Arbeitsbegriff sich auf Werte wie Toleranz und Offenheit stützt? Sind diese Werte konstituierend für Europa, wie können sie gestärkt werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Treffens des International Network for Contemporary Performing Arts (IETM) in München, das in diesem zweisprachigen Buch dokumentiert wird. Im Zentrum der Reflexionen rund um die Rolle der darstellenden Kunst in Europa stehen Postkolonialismus, Diversität sowie Visionen für die Zukunft.

Wie können extrem unterschiedliche nationale und regionale Kulturen theatral und außertheatral dargestellt werden? Die Beiträge geben die Diskussionen zu Fragen des Publikums, der Governance und Politik vor dem Hintergrund einer krisenhaften europäischen Identität wieder und gewähren Einblicke in die gezeigten Inszenierungen.»

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